Poppenbütteler-Berg_Ohlendiek

Im Vordergrund der Fußweg entlang am Golfplatz, darüber dunkel unter den Bäumen der Poppenbütteler Berg, am oberen Bildrand der Kramer-Kray-Weg. Bildquelle: Poppenbüttel hilft / Architektenbüro T + D

Der Verein „Poppenbüttel hilft“ informiert über die Terminlage für die anstehenden Bauarbeiten am Poppenbütteler Berg:
Der Umfang der Bauarbeiten am Poppenbütteler Berg nimmt mit den Sielarbeiten zu und der Ohlendieck ist aktuell für den Durchgangsverkehr gesperrt. Das Bürgerbegehren für einen Baustopp wurde von den Hamburger Bezirksämtern für rechtlich nicht zulässig erklärt. Genau so wichtig aber ist die Entscheidung, die uns von der regionalen Leitung von „Fördern und Wohnen“ mitgeteilt worden ist: Es wird am Poppenbütteler Berg keine Modulbauten als Zwischenlösung geben.

Stattdessen werden alle 308 Wohnungen auf sechs Baufeldern parallel von mehreren Gesamtunternehmern errichtet werden. Diese Wohnungen reichen von einer kleinen Anzahl von 1-Zimmer Appartments von jeweils 20 Quadratmetern Wohnfläche bis zu 4-Zimmer Wohnungen mit einer Fläche von 108 Quadratmetern. In diesen Wohnungen werden insgesamt nach Auskunft des Trägers „Fördern und Wohnen“ maximal 1300 Menschen leben, die aus anderen beengten und unzureichenden Unterbringungen in Wandsbek nach Poppenbüttel umziehen werden. In der Detailplanung haben sich zwei wesentliche Klarstellungen ergeben, die für Belegung und Qualität des Wohngebietes Bedeutung haben. Zum einen ist die Zahl der Kita-Plätze im Baugebiet von ursprünglich 80 auf nunmehr 150 erhöht worden, dies macht es wahrscheinlich, dass tatsächlich eine große Zahl von Familien in die Wohnungen einziehen werden. Zum anderen werden die Häuser – entgegen zwischenzeitlicher Meldungen – nun offensichtlich doch von Beginn an mit Balkonen ausgestattet, was dem Erscheinungsbild gut tun soll.

Bei der letzten Mitgliederversammlung von „Poppenbüttel hilft“ stellten Prof. Bernd Kniess von der HafenCity Universität und Thomas Littmann gemeinsam das Projekt Begegnungshaus vor, für das  ein Konsortium von Verein, Universität, Gewerbeschulen und staatlichen wie privaten Geldgebern gegründet wurde. Die Zielsetzung des Projektes besteht in der gemeinsamen Planung und baulichen Realisierung des Begegnungshauses durch Flüchtlinge, Studenten, Auszubildende und Freiwillige aus dem Stadtteil. „Es ist gelungen, in Politik und Verwaltung ein hohes Maß an Unterstützung für dieses Projekt zu gewinnen, das im Jahr 2017 nach Bezug der Festbauten Realität werden soll. Innerhalb unseres Vereins wird eine weitere Arbeitsgruppe eingerichtet werden, für die wir in besonderer Weise um fachkundige Unterstützung bitten: Angesprochen fühlen mögen sich bitte all die, die professionelle Kenntnisse in Bauplanung und –realisierung haben. Bei Interesse wenden Sie sich bitte per Mail an den Vorstand“, so die Info von „Poppenbüttel hilft“.

Aktualisiert am 19. April 2016

 

 

Der Verein „Poppenbüttel hilft“ ist bereits seit Monaten mit der aktiven Arbeit beschäftigt. Sachspenden wurden gesammelt und in verschiedenen Arbeitsgruppen die Angebote zur Integration vorangetrieben.  Informationen zum Vereinsbeitritt, den bestehenden Arbeitsgruppen und anderen Fragen gibt es unter www.poppenbüttel-hilft.de.
Genauere Informationen zu der Erstaufnahme am Fiersbarg und zur Arbeit von „Lemsahl hilft“ sind auf der Website www.lemsahl-hilft.de zu finden.

 


Vereinsgündung „Poppenbüttel hilft“

Am 23. September 2015 hat sich „Poppenbüttel hilft“ als eingetragener Verein konstituiert. Der gewählte Vorstand sieht seine Aufgabe darin, die Arbeit der verschiedenen Gruppen im Verein zu koordinieren und sein Bestes dafür tun, den Informationsfluss zwischen den Aktiven zu unterstützen. Unterstützt wird der Verein inzwischen von über 350 Menschen im Stadtteil: „Für uns ist dies ein wunderbarer Beleg für die These, dass ein von Humanität geprägtes Engagement für die Integration von Flüchtlingen in unserem Stadtteil Realität sein wird“, so der Vorstand. 12 Arbeitsgruppen haben sich gebildet und ihre Planung aufgenommen – Arbeitsgruppen, in denen auch Experten ihr Fachwissen einbringen. Aber nach wie vor ist jeder, der sich engagieren möchte, herzlich willkommen.